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Wer seinen Garten, die Terrasse oder den Balkon einrichten möchte, steht vor einer Reihe praktischer Fragen. Welche Materialien halten dauerhaft Wind und Wetter stand? Unterscheidet sich ein Gartenstuhl für den Balkon von einem Modell für die große Terrasse? Und was genau bedeutet der Begriff Polyrattan eigentlich? Unser Lexikon erklärt die gängigsten Fachbegriffe rund um Sitzgruppen, Loungemöbel und Sonnenschutz in verständlicher Sprache. Von Aluminium über Holz bis hin zu Daybeds finden Sie hier die wichtigsten Begriffe kurz und nachvollziehbar definiert.

Gartenmöbel-Typen von der Lounge bis zum Daybed

Die Welt der Gartenmöbel teilt sich in verschiedene Kategorien, die jeweils unterschiedliche Nutzungen bedienen: klassische Sitzgruppen für Mahlzeiten, Loungemöbel für entspannte Stunden, Gartenliegen zum Ausruhen und Daybeds als geschlossene Ruhezonen. Wer den Überblick behalten will, sollte die Unterschiede zwischen Sofa, Sessel und Gartenstuhl kennen.

Sitzgruppe und Gartentisch

Eine klassische Sitzgruppe besteht meist aus einem Gartentisch und den passenden Gartenstühlen. Sie bildet das Zentrum für Mahlzeiten im Freien. Auf der Terrasse kommt oft eine größere Gruppe mit sechs Plätzen zum Einsatz, während für den Balkon kompakte Klappmodelle reichen. Ein Gartenstuhl sollte dabei leicht zu reinigen und ausreichend stabil sein.

Gartenmöbel-Typen von der Lounge bis zum Daybed – Gartenmöbel Maier

Loungemöbel und Sofa

Loungemöbel Sets sind flacher gebaut als klassische Gartenstühle und laden zum Zurücklehnen ein. Ein Outdoor-Sofa bietet Platz für mehrere Personen und ersetzt im Garten den Wohnbereich aus dem Haus. Kombiniert mit einem niedrigen Tisch entsteht eine Lounge, die sich besonders abends als gemütlicher Treffpunkt bewährt.

Gartenmöbel-Typen von der Lounge bis zum Daybed – Gartenmöbel Maier

Sessel und Liege

Ein freistehender Sessel dient als einzelner Ruhepol im Garten. Im Gegensatz zum Gartenstuhl ist er breiter und oft gepolstert. Eine Gartenliege hingegen ist zum Liegen ausgelegt und gehört zu den klassischen Möbeln für die Sonnenpause. Polsterauflagen erhöhen hier den Sitzkomfort spürbar.

Daybeds und Bänke

Daybeds sind eine Mischung aus Liege und Sofa, oft mit einem halboffenen Dach versehen. Sie bieten einen geschützten Raum im Freien. Eine Gartenbank hingegen ist traditioneller, meist aus Holz oder Aluminium, und findet ihren Platz häufig an Wegrändern oder unter einem Baum.

Materialien im Vergleich: Polyrattan, Holz und Aluminium

Das Material bestimmt, wie viel Pflege ein Möbelstück braucht und wie wetterfest es ist. Die drei gängigsten Werkstoffe für Gartenmöbel sind Polyrattan, Holz und Aluminium. Jedes Material hat spezifische Eigenschaften bezüglich Gewicht, Robustheit und Optik. Wer sich für die richtige Wahl entscheiden will, sollte die Unterschiede kennen.

Polyrattan

Polyrattan ist ein synthetischer Faserstoff, der um einen Aluminium- oder Stahlkern geflochten wird. Das Material sieht aus wie echtes Rattan, ist aber vollständig wetterfest. Es lässt sich mit Seife und Wasser reinigen. Polyrattan-Möbel sind vergleichsweise leicht und eignen sich für Lounge-Sofas ebenso wie für Sessel.

Holz

Holz wirkt natürlich und massiv. Harthölzer wie Teak oder Eukalyptus sind von Natur aus robust gegen Feuchtigkeit. Das Material benötigt regelmäßig eine Pflege mit Öl, um nicht zu vergrauen. Ein Holztisch ist schwer und windfest, eignet sich aber weniger für häufige Standortwechsel.

Aluminium

Aluminium rostet nicht und ist sehr leicht. Das Material wird oft für Gestelle von Gartenliegen, Tischen oder einem modernen Gartenstuhl verwendet. Die Pflege beschränkt sich auf das Abwischen mit einem feuchten Tuch. Nachteilig ist die hohe Wärmeleitfähigkeit bei direkter Sonneneinstrahlung.

Kombinationen und Gestelle

Viele Möbel kombinieren Werkstoffe. Ein Gestell aus Aluminium mit einer Sitzfläche aus Polyrattan verbindet geringes Gewicht mit robuster Optik. Auch Holzgriffe an einem ansonsten metallenen Sessel sind gängig. Solche Kombinationen reduzieren das Gewicht und erhöhen den Sitzkomfort.

Sonnenschutz: Schirm, Markise und Pavillon

Sonnenschutz ist ein zentraler Bestandteil der Garteneinrichtung und gliedert sich in mobile und feste Lösungen. Ein Schirm ist flexibel einsetzbar, eine Markise dauerhaft am Haus montiert. Ein Pavillon deckt größere Sitzgruppen ab. Der richtige Sonnenschutz schützt nicht nur Personen, sondern auch die Möbel vor direkter UV-Strahlung und Materialalterung.

Schirm und Freiarm

Ein klassischer Sonnenschirm wird in einen Standfuß eingesetzt und lässt sich versetzen. Modelle mit Freiarm haben einen seitlichen Mast, der den Schirm über einen Tisch spannt, ohne im Weg zu stehen. Ein Freiarm-Schirm ist ideal für große Gartentische, bei denen ein Mittelmast stören würde.

Markise und Pavillon

Eine Markise ist fest an einer Hauswand montiert und lässt sich bei Bedarf ausfahren. Sie deckt Terrassen zuverlässig ab. Ein Pavillon steht frei im Garten und bietet Schutz für eine komplette Sitzgruppe. Beide Varianten spenden großflächigen Schatten, sind aber weniger flexibel als ein Schirm.

Komfort und Dekoration: Kissen, Auflagen und Teppiche

Neben den Möbeln selbst sorgen Textilien und Accessoires für Sitzkomfort und Atmosphäre. Kissen und Polsterauflagen machen harte Sitzflächen bequem. Outdoor-Teppiche definieren Bereiche auf der Terrasse optisch. Wir empfehlen, bei diesen Elementen auf wetterfeste Eigenschaften zu achten.

Kissen und Polsterauflagen

Sitzkissen erhöhen den Komfort auf einem Gartenstuhl oder einer Bank. Polsterauflagen für Loungemöbel sind dicker und oft mit abnehmbaren Bezügen versehen. Die Bezüge sollten aus wasserabweisendem Stoff bestehen, damit ein plötzlicher Regenschauer das Material nicht durchdringt.

Outdoor-Teppiche

Ein Teppich für den Außenbereich besteht aus Kunstfasern, die Feuchtigkeit nicht aufnehmen. Er verbindet eine Sitzgruppe optisch und macht die Terrasse wohnlicher. Verschmutzungen lassen sich mit Wasser abspritzen. Der Teppich sollte unter der Möbelgruppe flach liegen, ohne Stolperkanten zu bilden.

Pflege und Schutz: Reinigung und Überwinterung

Die Langlebigkeit von Gartenmöbeln hängt maßgeblich von Pflege und Schutz ab. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören die regelmäßige Reinigung, der Einsatz von Schutzbezügen und die sachgerechte Aufbewahrung im Winter. Jedes Material erfordert dabei spezifische Pflegeschritte, um Schäden durch Frost und Feuchtigkeit zu vermeiden.

Reinigung nach Material

Polyrattan reinigt man mit einer weichen Bürste und lauwarmem Wasser. Holz benötigt spezielle Holzpflegeöle, um die Oberfläche zu schützen. Aluminium genügt mit klarem Wasser. Ein Gartenstuhl aus Stoff sollte bezogen werden, damit das Polster nicht dauerhaft nass wird.

Schutz und Aufbewahrung

Abdeckhauben schützen eine Sitzgruppe bei leichtem Regen. Im Winter lagern wir Möbel idealerweise in einer Garage oder einem Schuppen. Polsterauflagen gehören grundsätzlich ins Trockene. Ein Schirm sollte zusammengeklappt und an einem windgeschützten Ort stehen.

Planung: Fläche, Sitzplätze und Kombinationen

Pflege und Schutz: Reinigung und Überwinterung – Gartenmöbel Maier

Bevor Möbel gekauft werden, steht die Planung des Außenbereichs. Verfügbare Fläche, benötigte Sitzplätze und die Kombination verschiedener Elemente bestimmen die Auswahl. Eine durchdachte Planung verhindert, dass der Garten überladen wirkt oder Wege blockiert werden.

  • Fläche messen: Vor dem Aufstellen einer Sitzgruppe die Terrasse exakt ausmessen, damit Gartentisch und Stühle ausreichend Platz haben.
  • Sitzplätze festlegen: Die Anzahl der regelmäßigen Nutzer bestimmt die Größe der Lounge oder des Sofas.
  • Wege freihalten: Zwischen Gartentisch und Rasenrand sollte mindestens 70 cm Platz zum Durchgehen bleiben.
  • Sonnenschutz einplanen: Die Position eines Schirms muss zum Standort des Tisches passen, um mittags Schatten zu spenden.

Wer all diese Hinweise berücksichtigt, schafft einen durchdachten Außenbereich, in dem Tisch, Liege und Gartenstuhl harmonisch ineinandergreifen. Für Fragen zur individuellen Zusammenstellung stehen wir Ihnen über unsere Kontaktseite gerne zur Verfügung.